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Update Montag, 09.03.2020
Dienstag, 03.03.2020
Transparent        
2019 vor Prozessbeginn: Die Solidaritätsgruppe macht deutlich, dass der Anlass für Ramadans Handel einrassistischer Angriff war

Vor dem Stein war ein rassistischer Angriff

Ramadan ist erneut in Haft


  Im Frühjahr 2019 nahmen Vertreter der VVN-BdA als Prozessbeobachter am Gerichtsverfahren gegen Abubaker Yahia (Ramadan) teil. Er war als Angehöriger einer ethnischen Minderheit aus seinem Heimatland Sudan nach Libyen geflohen. Dort wurde er Opfer eines Raubüberfalls, während dessen er unter Todesangst gefoltert wurde.  Der gesetzlose Zustand in Libyen war schließlich der Grund für ihn, nach Deutschland zu fliehen. Hier wird er als Flüchtling anerkannt und erhält Asyl.
  Am 29. Januar 2019 begann nun ein Gerichtsverfahren gegen Ramadan "... wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung, wegen versuchter und wegen vollendeter gefährlicher Körperverletzung sowie wegen Sachbeschädigung." (Zitat aus der Anklageschrift)
  Wie konnte es dazu kommen, dass ein unbescholtener, als ruhig, ausgleichend und besonnen beschriebener Mensch solcher Taten beschuldigt wurde? Die folgenden Prozesstermine waren für die Gründe aufschlussreich. Nach einem rassistischen Angriff auf ihn und einen Freund erfolgte bei Ramadan eine Retraumatisierung. Das Gericht folgte in seinem Urteil dem eigenen Gutachter, Ramadan sei nicht schuldfähig, weil er aufgrund seiner Erfahrungen in Libyen schwer traumatisiert sei. Es folgte dem eigenen Gutachter jedoch nicht in einem entscheidenden Punkt,  eine ambulante Therapie sei einer Therapie in geschlossener Einrichtung vorzuziehen. Das Gericht urteilte, die Verwahrung in einem psychiatrischen Krankenhaus sei unabdinglich.
  Der Prozess endete also zwar mit einem Freispruch, führte aber dazu, dass Ramadan in die Psychiatrie eingewiesen wurde. Dort saß er nun neun Monate, ohne dass mit ihm eine Therapie duchgeführt wurde.
  Deshalb haben seine Anwältinnen gemeinsam mit Ramadan Einspruch gegen dieses Urteil eingelegt. Der Einspruch war erfolgreich und das Urteil wurde im November letzten Jahres aufgehoben. Ramadan konnte somit endlich aus der Psychiatrischen Klinik Lüneburg (PKL) entlassen werden, in die er aufgrund des vorherigen Urteils eingewiesen worden war.
  Allerdings sitzt er aufgrund richterlichen Entscheids nunmehr wieder in der Justizvollzugsanstalt. Am 05.03.2020 beginnt der neue Prozess mit der Anklageverlesung.

  Die Solidaritätsgruppe aus Lüneburg ruft zu Soldidaritäts-Kundgebungen und zur Prozessbeobachtung während der Prozesstermine auf auf.

  Hintergründe und alle Informationenen zum Prozessverlauf 2019 und akruelle Informationen zur Neuauflage des Prozesse sind hier zu finden:

solidaritaetmitramadan.blackblogs.org

 

Im Gericht

 Kurz vor dem Beginn der Verhandlung im Jahr 2019

Die Termine der Gerichtsverhandlungen sind: Anklageverlesung am 05.03.2020, dann 17.3.2020, 30.3.2020, 31.3.2020, 20.4.2020, 23.4.2020 – jeweils um 09:30 Uhr im "bekannten" Lüneburger Landgericht.

pg


Wie, du bist nicht bei whatsapp ????????


17.07.2020, (unter Vorbehalt) 09:30 Uhr, Vor dem Stein war ein rassistischer Angrif

Lüneburg, Landgericht
 
Es geht weiter im Prozess gegen Ramadan. Terminab 09:30 Uhr.

-   Bericht zum ersten Prozesstag auf   Solidarität mit Ramadan

-   Bericht zum zweiten Prozesstag auf Solidarität mit Ramadan


18.07.2020, 17:00 bis 20:00, Kundgebung: So geht solidarisch - Unteilbar durch die Krise
Marktplatz - Lüneburg


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Unterstützung für unser Scala-Kino
   "Als unabhängiges Kulturunternehmen trifft uns die Schließung nicht nur emotional, sondern auch wirtschaftlich hart. Viele Existenzen sind mit unserem Kinobetrieb verbunden, neben unseren eigenen Mitarbeiter*innen trifft die Schließung zahllose Kulturschaffende in der Filmwirtschaft, Lieferanten, Partner und Nachbarn. Wir können nur hoffen, dass diese Krise schnell überstanden ist und wir bald wieder öffnen können." - Schreiben die Kinobetreiber*innen auf der Website.
DESHALB:
    Immer wieder konnten wir uns und andere politisch aktiven Gruppen aus Lüneburg sich in der Vergangenheit der Unterstützung des Scala-Kinos sicher sein. Das ganze Jahr über bot das Kino kontinuierlich Filme von höchster politischer und kultureller Brisanz. Das soll auch in Zukunft so bleiben. Jetzt ist es Zeit, das Scala-Kino zu unterstützen. Das geht mit dem Kauf eines Gutscheins:
https://www.scala-kino.net/gutschein

pg


Dem „Islamischen Staat“ entkommen - hier ermordet

  
Am Abend des 7. April 2020 wurde der 15-jährige Arkan Hussein Khalaf  in Celle von
einem 29-jährigen Deutschen ohne Vorwarnung angegriffen und
mit einem Messer schwer verletzt.
   Arkan erliegt kurz darauf im
Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.
   Direkt nach diesem Mord hieß
es schon, dass der Täter bei seiner Festnahme am Tatort
„verwirrt“
gewesen sei und es „keinerlei Anhaltspunkte für eine ausländerfeindliche oder politisch motivierte Tat“, gäbe.


Den Aufruf der Antifaschistischen Aktion Lüneburg / Uelzen weiterlesen


NDR 1 zum Massaker in Lüneburg


Ostermarsch 2020


Plakat Esther Bejarano

Befreiung – Was sonst!
Wir fordern zusammen mit Esther Bejarano
einen bundesweiten Feiertag am 8. Mai.
Hier geht es zur Petition:    

https://www.change.org/8Mai


Fernsehtipps
 
Mediathek ARD - Das Erste:
Die Story im Ersten:
Der schwache Staat - Reportage & Dokumentation
Wenn Polizei und Justiz es Rechtsextremisten leicht machen
 

"Es ist nicht mehr fünf vor Zwölf, es ist Zwölf!"
Jugendliche verschärfen Gangart - Protest im Bundestag
Protestaktion im Bundestag
Zum Video der Rede auf Youtube
COURTIER - Jüngstes Gericht: (AUF!stand im Bundestag)
COURTIER - Jüngstes Gericht Rapper

Zum Musikvideo der Aktion auf Youtube


Demoschild 

Am 15. März wurde global in mehr als 50 Ländern gestreikt!

Das war der "friday for future" in Lüneburg, online auf der Website der Falken Lüneburg:

Hier geht´s zur Website


 Nazis fühlen sich augenscheinlich von einem ermordeten Sintijungen bedroht

Erneuter Anschlag auf die Grundschule Adendorf


 Seebrücke schafft sichere Häfen

Rettungsschiff Mittelmeer

 

Mach deine Stadt zum sicheren Hafen - Hier geht es  zur  Petition


Rechte Netzwerke in Bundeswehr, Polizei und Behörden

Die Zeitschrift Telepolis fasst die aktuelle Situation treffend zusammen und beschreibt ein bedrohliches Szenario:

Zum Artikel


Zur Arbeit der Planungsgruppe für die Diskussionen um die Lüneburger Gedenkkultur

Die Planungsgruppe wird geleitet von Frau Dr. Düselder. Die Mitglieder der Gruppe bereiten die inhaltliche, organisatorische und personelle Arbeit im Rahmen der Neuausrichtung der Lüneburger Gedenkkultur vor. Dabei hatte sich das Gremium u.a. auf den Historiker Johannes Heer als vortragenden Fachmann im sogenannten Symposium geeinigt. Herr Raykowski von der VVN-BdA wurde gebeten, ihn einzuladen. Nachdem J. Heer seine Teilnahme bestätigt hatte, wurde er von Frau Dr. Düselder ohne Rücksprache mit den Mitgliedern der Planungsgruppe mit nicht nachvollziehbaren Begründungen wieder ausgeladen. Im Folgenden veröffentlichen wir den Brief, den wir in diesem Zusammenhang an die Leiterin der Planungsgruppe geschrieben haben, um zu verdeutlichen, dass augenscheinlich die inhaltliche Diskussion zum Thema von vornherein in eine bestimmte Richtung gelenkt werden soll.

                                                                          zum Brief


     So lief das Bürgerforum zur Lüneburger Gedenkkultur

Im Rahmen des Organisationsformats "Worldcafé" diskutierten ungefähr 80 BürgerInnen zur Gedenkkultur in Lüneburg.

                          weiterlesen            Fotos


Kritik am neuen Text auf der Gedenktafel für die 110.ID in Lüneburg


Dazu Texte

von    VVN-BdA-Lüneburg

von    Dr. Gebhardt Weiss, ehemaliger
          deutscher Botschafter in Minsk


 

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